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Bio im Urlaub - Welche Bio-Siegel gibt es weltweit?

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Du bist in Frankreich im Supermarkt und möchtest auch im Urlaub gewohnte Bio-Qualität genießen. Aber woran erkennst du jetzt Bio-Produkte? Was heißt „bio“ auf Französisch? Da fällt dir ein, dass du das gar nicht wissen musst, denn die Kombination aus der europäischen Fahne und einem Blatt auf hellgrünem Grund, sprich das EU-Bio-Siegel, gilt ja auch in Frankreich.

Schwieriger wird es, wenn du Urlaub außerhalb der EU machst, z.B. in Indien, Thailand oder Jordanien. Bio auf Arabisch? Oder auf Thai? Da hilft selbst ein Wörterbuch nur bedingt weiter, denn wenn auch die Übersetzung abgedruckt ist, ist es nicht garantiert, dass ich das Wort auf der Lebensmittelverpackung im Geschäft schnell wiederfinde. Da wäre ein Bild-Siegel hilfreich. Gibt es die denn auch im Ausland? Wie sehen Bio-Siegel in anderen Ländern aus? Gibt es einen weltweit gültigen Standard für ökologische Landwirtschaft?

Gibt es ein weltweit einheitliches Bio-Siegel?

Leider gibt es kein Siegel, das auf der ganzen Welt Bio-Produkte anzeigt und das dazu einen Mindeststandard an ökologischer Landwirtschaft garantiert. Dennoch finden sich in vielen Ländern ökologisch erzeugte Produkte. Ähnlich wie es in Deutschland vor der Einführung des einheitlichen staatlichen Bio-Siegels war, ist es in den meisten Ländern: es gibt Verbände und Organisationen, die sich die ökologische Landwirtschaft auf die Fahne geschrieben und die Bedingungen für die Mitglieder festgelegt haben.

Viele dieser kleinen Organisationen gehören zur IFOAM - International Federation of Organic Agriculture Movements (auf Deutsch: Internationale Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen), die sich für den internationalen Bio-Anbau einsetzt, ihn u.a. bei der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), beim Hochrangigen Politischen Forum für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen oder im Welternährungsausschuss vertritt. IFOAM als Dachverband bietet eine Akkreditierung für Kontrollstellen an, sodass in allen Ländern Bio-Betriebe bescheinigen können, dass sie kontrollierte Öko-Produkte anbieten. Mehr als 800 Mitglieder aus über 100 Ländern auf sechs Kontinenten gehören zur IFOAM.

Was bedeutet „Bio“ bei der IFOAM? Ist das derselbe Öko-Standard wie in der EU?

IFOAM gründete einen Standard, um Verbrauchern weltweit Sicherheit geben zu können, dass ökologische Aussagen Qualität bedeuten. Das Organic Guarantee System (OGS) stellt Instrumente für die Anerkennung von Standards und Kontrollsystemen bereit. Teilnehmende Zertifizierer sind gleichwertig und erleichtern somit den weltweiten Handel mit Bio-Produkten zwischen Unternehmen.

Die Common Objectives and Requirements of Organic Standards (COROS) ist das Instrument, das die Grenze zwischen ökologischen und nicht-ökologischen Verordnungen zieht. In diesen Vorgaben sind die internationalen Gleichwertigkeitsbeurteilungen festgehalten, an denen gemessen wird, ob der Standard in die IFOAM Family of Standard aufgenommen wird oder nicht. Diese Anforderungen haben sich in vielen privaten und staatlichen Bio-Richtlinien als äquivalent erwiesen und wurden nach einer offenen Konsultationsphase von über 90% der Mitglieder im Juli 2011 bestätigt.

Die Ökostandards der EU und der USA sind seit 2012 als gleichwertig anerkannt. Gleichwertig heißt hierbei nicht identisch. So ist der USDA-Standard bei Antibiotika strikter, dafür gibt es in der EU strengere Vorgaben bei Zusatzstoffen. Nicht das Vergleichen von Buchstaben in den Gesetzen steht bei der Anerkennung im Vordergrund, sondern die Äquivalenz. Sie erlaubt Unterschiede, die durch kulturelle und klimatische Umstände, landwirtschaftliche Technik und Traditionen in den verschiedenen Ländern und Regionen vorliegen.

Verbreitete Bio-Siegel in der EU

Für die Länder der europäischen Union gilt als Mindeststandard für ökologische Produktion die EU-Öko-Verordnung. Wird ein Produkt mit dem Wort „bio“, „öko“, „eco“ bzw. „eko“ vermarktet, muss das Produkt/der Hersteller zertifiziert und kontrolliert worden sein. Neben dem EU-Bio-Siegel kann ein weiteres nationales oder privates Bio-Siegel aufgedruckt werden.

Belgien

Biogarantie ist das belgische Siegel für Bio-Produkte eines privaten Verbandes. Basis ist die EU-Öko-Verordnung, in manchen Punkten geht Biogarantie darüber hinaus, insbesondere im Punkt Nachhaltigkeit. Das Siegel wird neben Lebensmitteln auch im Bereich Catering, Tierfutter und Textilien vergeben.

Dänemark

Das weit verbreitete dänische Siegel für ökologisch erzeugte und produzierte Produkte ist das Ø-Label (Stats-kontrolleret økologisk). Erfüllt das Produkt den EU-Öko-Standard und hat der letzte Produktionsschritt in einem zertifizierten dänischen Betrieb stattgefunden, darf das Label freiwillig aufgedruckt werden.

Frankreich

Seit 1985 gibt es das staatliche französische Bio-Siegel AB (agriculture biologique) für Bio-Produkte. Basis ist die EG-Öko-Verordnung. Das Produkt muss in der EU produziert und verarbeitet worden sein. Die Verwendung ist freiwillig. Das AB-Zeichen wird von der französischen Agentur für Entwicklung und Förderung des ökologischen Landbaus (L'Agence BIO) verwaltet.

Italien

In Italien existiert kein nationales Bio-Siegel. Es gibt aber die Associazione Italiana per Agricoltura - ein ökologischer Verband. Er trug zum italienischen ökologischen Standard bei, bis dieser EU-weit vereinheitlicht wurde. Heute vergibt der Verband das garanzia AIAB Italia-Siegel. Die Richtlinien sind strenger als die EU-Öko-Verordnung. Private Bio-Siegel spielen in Italien vor allem im Non-Food-Sektor eine Rolle.

Niederlande

Das EKO-Siegel der Stiftung EKO-Gütezeichen (Stichting EKO-keurmerk) kann zusätzlich zum EU-Bio-Siegel verwendet werden und viele Betriebe in den Niederlanden verwenden es. Die Richtlinien sind strenger als die EG-Öko-Verordnung. Unter anderem müssen Landwirte einen Plan erstellen, wie sie die Nachhaltigkeit ihres Betriebs verbessern können, zum Beispiel durch die Verbesserung der Artenvielfalt, des Tierschutzes oder der Bodenqualität.

Österreich

Das freiwillige österreichische staatliche Bio-Siegel AMA übersteigt die EU-Standards, indem es beispielsweise 100% Bio-Zutaten vorgibt. Die Herkunftsangabe garantiert, dass Rohstoffe in Österreich angebaut, be- und verarbeitet wurden.

Sehr bekannt ist auch das Bio Austria-Siegel, das von einer Biobauern-Vereinigung gegründet wurde und einen eigenen Bio-Standard über die EU-Verordnung hinaus vertritt.

Rumänien

In Rumänien gibt es seit 2006 das freiwillige nationale ae-Siegel (agricultura ecologica), das nach dem Vorbild des deutschen Bio-Siegels gestaltet wurde. Die Richtlinien entsprechen der EU- und der rumänischen Bio-Gesetzgebung (die Verordnung ist online nicht verfügbar). Es gehört dem Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.

Schweden

Neben dem EU-Bio-Siegel gibt es in Schweden kein nationales Bio-Siegel, allerdings sind zwei Verbände mit privaten Standards aktiv: KRAV und Demeter. Das KRAV-Siegel ist sehr verbreitet und befindet sich auf etwa 80% der Bio-Produkte. Die Richtlinien von KRAV sind dem IFOAM-Standard angepasst. Sie decken den EU-Standard ab und geben darüber hinaus in einigen Punkten strengere Vorgaben, z.B. in Bezug auf Klimaschutz, Tierschutz, soziale Verantwortung und Gesundheit. Zudem geben sie auch Regelungen vor für Bereiche, die im EU-Standard nicht abgedeckt sind, wie Fischerei, Schlachtung und Restaurants.

Tschechische Republik

Das Bio-Logo Biozebra muss verpflichtend verwendet werden, wenn Bio-Produkte in der Tschechischen Republik produziert und vermarktet werden. Es gelten dieselben Kriterien, wie für das EU-Bio-Logo.

 

Bio-Siegel in anderen Ländern

Für andere Länder ist die Vorgehensweise der EU entweder eine Anerkennung des Landes als Drittland oder das Abschließen eines Handelsabkommens. Ein solches Abkommen der EU besteht z.B. mit den USA und Chile. Damit diese Länder ihre Produkte in die EU exportieren dürfen, müssen außerdem die inländischen Kontrollstellen anerkannt sein.

Diese Anerkennung signalisiert dem Verbraucher, dass er in diesen Ländern Produkte aus ökologischer Landwirtschaft bekommt, die mit dem EU-Standard vergleichbar ist. Zu den sogenannten „gleichgestellten“ Ländern gehören: Argentinien, Australien, Kanada, Chile, Costa Rica, Indien, Israel, Japan, Tunesien, die Republik Korea, Neuseeland, der Schweiz und den Vereinigten Staaten von Amerika. Dort unterliegt die Zuständigkeit der Kontrollen und der Zertifizierungen den nationalen Behörden. Bei allen anderen Ländern hat die EU-Kommission Kontrollstellen dazu benannt, den EU-Standard bei Bio-Erzeugern zu zertifizieren.

Für manche Länder gelten weitere Auflagen für den Import in die EU. Dazu gehören beispielsweise Ukraine, Kasachstan, die Republik Moldau, die Russische Föderation und China. In der Durchführungsverordnung (EG) Nr. 1235/2008 werden im Verzeichnis „der im Hinblick auf die Gleichwertigkeit anerkannten Kontrollstellen und Kontrollbehörden und zugehörige Spezifikationen“ die benannten Institutionen in den Ländern aufgeführt. Es werden also nicht alle Öko-Produkte aus zum Beispiel Aserbaidschan als gleichwertig anerkannt, sondern es wird von der jeweiligen Zertifizierungsstelle abhängig gemacht.

Schweiz

Die ökologische Landwirtschaft in der Schweiz untersteht den Richtlinien der Schweizer-Bio-Verordnung des Bundesamts für Landwirtschaft. Es gibt kein verpflichtendes nationales Logo, jedoch ist die Eigenmarke des Dachverbands der privaten Biobranche sehr bekannt und verbreitet: Bio Suisse. Die überwiegende Mehrheit der Bio-Produkte weisen die Knospe auf. Die Vorgaben von Bio Suisse sind strenger als das nationale Bio-Gesetz und der EU-Öko-Verordnung. Gentechnik, Kunstdünger, chemische Pflanzenschutzmittel, künstliche Aromen und Farbstoffe sind verboten. Ebenfalls dürfen keine Zutaten genutzt werden, die per Flugzeug in die Schweiz transportiert wurden. 90% der Zutaten müssen in der Schweiz produziert und verarbeitet worden sein. Ist der Anteil kleiner, steht statt Bio Suisse nur Bio auf der Verpackung und das rote Banner um die Knospe fehlt.

Großbritannien

Im Vereinigten Königreich gibt es kein nationales Bio-Siegel, aber es existieren einige Verbände mit eigenen Richtlinien und Siegeln. Sehr verbreitet ist der Standard der Soil Association und das Label der Organic Farmers and Growers (OF&G). Die Vorgaben gehen über den EU-Standard hinaus in den Bereichen Tierschutz, Gesundheits-/Arbeitsschutz und Umweltschutz.

Türkei

Bio-Anbau in der Türkei wird über die nationalen Gesetze geregelt: Das Öko-Landbaugesetz und die türkische Öko-Verordnung. Diese Vorgaben sind an die EU-Öko-Verordnung angepasst worden. Das nationale Bio-Siegel Organik Tarim ist obligatorisch für Bio-Produkte und müssen von einer türkischen Kontrollstelle zertifiziert worden sein.

Ukraine

Die gesetzlichen Verordnungen für ökologische Landwirtschaft in der Ukraine sind 2019 in Kraft getreten. Eine Verabschiedung von einem freiwilligen nationalen Bio-Siegel war 2015 und es kann auch für Export-Produkte verwendet werden. Bioprodukte müssen mit dem Bioproduktlogo, einer Codenummer, die ein Akronym zur Identifizierung des Herkunftslandes enthält, der Aufschrift "Bio" und dem Registrierungscode gekennzeichnet sein. Ukrainische Betriebe verwenden häufig das EU-Bio-Siegel und unterstehen damit der EU-Öko-Verordnung.

USA

In den USA wird ökologischer Landbau über das National Organic Program (USDA NOP) durch das US-Landwirtschaftsministerium geregelt. Der Geltungsbereich der Verordnung erstreckt sich auf heimische Produkte sowie Lebensmittel, die überall auf der Welt angebaut und in den USA verkauft werden. Der Kongress ermächtigte das USDA, einen einheitlichen Standard zu schaffen und andere staatliche (aber nicht private) Standards als gleichwertig anzuerkennen.

Das nationale Bio-Siegel ist das USDA Organic-Siegel, das sehr bedeutend für den US-Markt ist. Wenn ein Produkt als „bio“ beworben wird, muss die USDA-Kennzeichnungsvorschriften vollständig erfüllt sein. Nur Produkte, die die Standards für "100% Organic" oder "Organic" erfüllen, dürfen das USDA-Siegel verwenden.

Kanada

Das Siegel Canada Organic darf verwendet werden, wenn der Betrieb nach kanadischem Standard zertifiziert worden ist. Es werden mindestens 95% Bio-Zutaten im Lebensmittel vorausgesetzt. Die zuständige Behörde in Kanada ist die Canadian Food Inspection Agency (CFIA).

Brasilien

Das nationale Bio-Label Selo do Sistema Brasileiro de Avaliação da Conformidade Orgânica (SisOrg) in Brasilien ist für alle Bio-Produkte verpflichtend. Jeder Betrieb in der Lieferkette muss gemäß brasilianischem Öko-Standard zertifiziert sein. Das Bio-Gesetz wurde zuletzt 2017 aktualisiert und untersteht dem Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Lebensmittelversorgung (MAPA).
Neben dem nationalen Bio-Siegel werden auch die Siegel der Zertifizierungsstellen auf das Produkt abgebildet.

Australien

In Australien ist der Bio-Begriff nicht geschützt. Auch ein Lebensmittel mit 2%-Bio-Zutaten kann mit „Bio“ ausgewiesen werden. Für Verbraucher ist schwer erkennbar, bei welchem Bio-Produkt welche Richtlinien eingehalten wurden. Nur durch ein Zertifizierungszeichen am Produkt ist zu erkennen, ob es tatsächlich aus ökologischer Landwirtschaft stammt. Ein nationales Bio-Siegel gibt es nicht. Derzeit gibt es sieben Zertifizierungsstellen, die die Einhaltung der Nationalen Standards bescheinigen und unter dem Export Control Act zugelassen sind. Durch Zertifikate wird bei exportierte Ware Sicherheit gegeben, dass es sich um hochwertige ökologische Ware handelt. Der Export ist also strenger geregelt als der Verkauf im Innland.
Die sieben zertifizierten Siegel sind:

  • Australian Certified Organic (ACO)
  • NASAA Organic label (National Association for Sustainable Agriculture Australia)
  • Bio-Dynamic Research Institute (BDRI)
  • Organic Food Chain (OFC)
  • Organic Growers Of Australia (OGA)
  • Safe Food Queensland (SFQ)
  • Tasmanian Organic -Dynamic Producers Inc

China

Vorgaben für Bio-Produkte in China finden sich in den Nationalen Standards für die Volksrepublik China: Bio-Produkte (GB/T19630-2011) und die AQSIQ Decree No. 155 von der offiziellen Zertifizierungsstelle unter der Aufsicht der General Administration of Market Supervision (GAMR). Es gibt ein verpflichtendes Bio-Siegel für alle Bio-Produkte.

Daneben gibt es zwei weitere Verbände mit eigenen Bio-Standards: Das Organic Food Development and Certification Centre of China (OFDC) und die Sunshine Earth Farm. Beide Organisationen sind vom IFOAM anerkannt.

Indien

Im freiwilligen Nationalen Programm für ökologische Produktion (NPOP) sind die Richtlinien für ökologische Landwirtschaft in Indien verankert. Die darin enthaltenen Standards für die ökologische Produktion basieren auf den Vorgaben der IFOAM. Die Zertifizierung spielt vor allem für exportierte Produkte eine Rolle, Bio-Produkte auf dem Markt sind meistens nicht zertifiziert Das staatliche Bio-Siegel „India Organic“ ist freiwillig.

Republik Korea

Die Republik Korea hat die Vorgaben für ökologische gesetzlich geregelt. Die Produkte müssen absolut frei von Rückständen von Pestiziden sein. Das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (MAFRA), ist für die Umsetzung der Bio-Gesetzgebung und der Akkreditierung der privaten Zertifizierungsstellen verantwortlich. Das freiwillige nationale Bio-Siegel ist im Besitz der Regierung. Zusätzlich können importierte Produkte mit Logos aus anderen Ländern gekennzeichnet werden.

Japan

In Japan darf ein Bio-Produkt nur vermarktet werden, wenn es nach dem Japanese Agriculture Standard (JAS) zertifiziert worden ist – unabhängig davon ob es in Japan hergestellt oder importiert wurde. Die Richtlinien für Produktion und Verarbeitung von Bioprodukten in Japan ist auf Basis der Codex Alimentarius Commission im Jahr 2000 erstellt worden. Die JAS-Ökostandards decken Pflanzen, verarbeitete Lebensmittel, Futtermittel und Tierhaltung ab.

Bio im Urlaub funktioniert

Wer im Urlaub außerhalb der EU unterwegs ist, muss nicht auf Bio-Produkte verzichten. Auf der ganzen Welt wird der englische Begriff „organic food“ für Bio-Lebensmittel verwendet. Das bietet zunächst eine Orientierung, auch wenn es noch nichts darüber aussagt, nach welchen Richtlinien in der ökologischen Landwirtschaft gearbeitet wurde.

Die IFOAM, die weltweit dafür arbeitet einen Bio-Standard zu garantieren, bietet auf ihrer Website https://directory.ifoam.bio/affiliates/map eine Karte an, auf der alle Mitglieder aufgeführt werden. Über die Suchfunktion sind einzelne Länder auswählbar, die zu einer Auflistung der dortigen Mitglieder führt. Im besten Fall sollte das Informieren vor der Urlaubsreise geschehen, denn auf der Website werden nicht die Supermärkte angezeigt, in denen die zertifizierten Produkte verkauft werden, sondern Hersteller, Kontrollstellen, Verbände oder sogar Steuerberater, die IFOAM unterstützen. Es hilft aber dabei, sich einen Eindruck von der dortigen ökologischen Landwirtschaft zu machen und von dort aus weiter zu recherchieren.

Auch die USDA bietet eine Datenbank mit bio-zertifizierten Unternehmen an, die nach Ländern gefiltert werden kann: https://organic.ams.usda.gov/integrity/ Die aufgeführten Unternehmen stammen aus Listen von USDA-akkreditierten Zertifizierungsstellen.

Bio im Urlaub ist möglich, wenn es auch etwas Recherche erfordert. Wem die Informationssuche zu aufwändig ist und die Sorge besteht, dass sich am Ende doch vielleicht die Überforderung im Supermarkt einschleicht, für den wäre ein Bio-Hotel eine Option – natürlich nur ein zertifiziertes.  

 

 

 

 

Quellen:

 

https://de.langenscheidt.com/deutsch-arabisch/bio-https://www.ifoam.bio/about-us/our-network/become-affiliate#our-workhttps://www.miomedi.de/ernaehrung/alles-bio/bio-im-urlaub/bio-urlaub-nahrungsmittel-staaten.htmlhttps://www.miomedi.de/ernaehrung/alles-bio/bio-siegel/bio-siegel-laender.htmlhttps://www.oekolandbau.de/verarbeitung/einkauf/einkaufsstrategien/import-von-biowaren/brexit-hat-eu-bio-eine-zukunft-im-vereinigten-koenigreich/https://www.organic-bio.com/de/Labels/https://www.ifoam.bio/our-work/how/standards-certification/organic-guarantee-system/ifoam-standardhttps://ifoam.bio/sites/default/files/2020-09/IFOAM%20Norms%20July%202014%20Edits%202019.pdfhttps://orgprints.org/29360/1/Bio_DreiNull_Hintergrund_Niggli.pdfhttps://directory.ifoam.bio/affiliates/maphttps://ec.europa.eu/info/food-farming-fisheries/farming/organic-farming/trade_dehttps://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:02008R1235-20190409#id-508bd55e-160a-46d0-acc9-71929777397f

Belgien: http://www.ecolabelindex.com/ecolabel/BioForum; https://biogarantie.be/; https://www.organicexport.info/belgium.html

Dänemark: https://www.organicexport.info/denmark.html

Frankreich: http://www.ecolabelindex.com/ecolabel/ab-agriculture-biologique; https://www.organicexport.info/france.html

Italien: https://aiab.it/cosa-fa-aiab/; https://aiab.it/marchi-aiab-di-qualita-bio/garanzia-aiab/; https://www.organicexport.info/italy.html

Niederlande: https://www.organicexport.info/netherlands.html; https://www.eko-keurmerk.nl/sectoren/sectoren/landbouw

Österreich: https://bioinfo.at/bio-siegel/ama-biosiegel; https://www.bio-austria.at/bio-konsument/was-ist-bio/wofuer-steht-bio-austria/; https://www.organicexport.info/austria.html

Rumänien: https://www.madr.ro/agricultura-ecologica.html; https://www.organicexport.info/romania.html; http://www.ekoconnect.org/tl_files/eko/p/Publikationen/Importleitfaden_Oekorohstoffe.pdf

Schweden: https://www.krav.se/en/this-is-krav/a-label-for-organic-food/; https://www.organicexport.info/sweden.html

Tschechische Republik: https://label-online.de/label/tschechisches-bio-siegel-biozebra/; https://www.organicexport.info/czech-republic.html

Schweiz: https://www.bio-suisse.ch/de/portraitbiosuisse.php; https://www.organicexport.info/switzerland.html; https://www.fibl.org/fileadmin/documents/shop/1003-biolabel.pdf; https://www.bio-suisse.ch/de/konsumenten/haeufigefragen/labels.php

Großbritannien: https://www.soilassociation.org/our-standards/; https://www.organicexport.info/united-kingdom.html; https://ofgorganic.org/certification/organic-certification

Türkei: https://www.ekowarehouse.com/certification/organik-tarim; https://www.tarimorman.gov.tr/Konular/Organic-Farming/About-Organic-Farming; https://www.organicexport.info/turkey.html

Ukraine: https://www.organicexport.info/ukraine.html; https://infagro.com.ua/ua/2019/07/25/volodimir-lapa-golova-derzhprodspozhivsluzhbi-ukrayini-yak-zminit-pravila-roboti-virobnikiv-rinok-zakon-pro-organiku/; https://organicinfo.ua/en/legislation/

USA: https://www.organicexport.info/usa.html; https://www.ams.usda.gov/rules-regulations/organic; https://www.oekolandbau.de/verarbeitung/einkauf/einkaufsstrategien/import-von-biowaren/usa-abkommen-zur-gleichwertigkeit/

Kanada: http://www.ecolabelindex.com/ecolabel/canada-organic; https://www.organicexport.info/canada.html; www.inspection.gc.ca/organic-products/regulating/eng/1328082717777/1328082783032

Brasilien: https://www.organicexport.info/brazil.html; www.usp.br/pecuariaorganica/

Australien: https://austorganic.com/industry/domestic-regulation/; https://austorganic.com/industry/certification-and-standards/why-certify/; http://organicfoodchain.com.au/; http://www.demeter.org.au/certification.php; https://ioas.org/certification_bodies/aus-qual-pty-ltd/; https://www.safefood.qld.gov.au/about-us/; https://www.tasorganicdynamic.com.au/; ncocertifiedorganic.com.au/certified-organic-operations-resources/label-style-guide/

China: www.organicexport.info/china.html

Indien: https://www.organicexport.info/india.html; apeda.gov.in/apedawebsite/organic/ORGANIC_CONTENTS/Chapter_6.pdf

Republik Korea: https://www.organicexport.info/korea.html; www.ccof.org/sites/default/files/media_files/documents/9.%20Standards%20for%20Labelling%20of%20Organic%20Food.pdf

Japan: https://www.organicexport.info/japan.html; www.maff.go.jp/e/policies/standard/specific/organic_JAS.html